Klinik Wersbach - Klinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie mit Fachabteilungen für Psychosomatische Dermatologie, Allergologie und Traditionelle Chinesische Medizin
Klinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie
mit Fachabteilungen für Psychosomatische Dermatologie,
Allergologie und Traditionelle Chinesische Medizin
Hotline (0 21 74) 398-0

Behandlungsspektrum und Therapieangebote bei Seelischen Problemen

Psychotherapie

In der Einzelpsychotherapie geht es darum, eine Symptombesserung zu erreichen, indem individuelle Konflikte des Patienten oder sein spezifisches Entwicklungsdefizit vor dem Hintergrund seiner individuellen Lebensgeschichte verstanden werden.
Bei Patienten mit Ich-strukturellen Störungen und schwer traumatisierten Patienten steht eher die Arbeit an defizitären Ich-Funktionen im Vordergrund. Weiter wird eine Gruppentherapie in zwei unterschiedlichen Ausprägungen durchgeführt.
Einerseits als konfliktorientierte Gruppentherapie mit Minimalstrukturierung, die sich an Patienten auf höherem („neurotischem“) Strukturniveau wendet.
Andererseits als ressourcenorientierte Gruppentherapie, in der Techniken der Emotions- und Bewältigungsfähigkeiten psychoedukativ vermittelt werden.
Das psychotherapeutische Vorgehen verfolgt einen systemischen Therapieansatz durch die Integration tiefenpsychologischer, verhaltenstherapeutischer und psychoedukativer Verfahren.
Die Einzel- und Gruppenpsychotherapie werden regelmäßig im Team reflektiert und supervidiert.

Komplementärtherapie


Ergotherapie

Die Ergotherapie ermöglicht einen Zugang zum seelischen Erleben über künstlerisch-ästhetisches und handwerkliches Arbeiten. Dabei stehen im Vordergrund Aspekte des Berührens, des taktilen Spürens und des Wahrnehmens des entstandenen Produkts. Im Gruppensetting kann dieses gemeinsam mit den anderen Patienten betrachtet und in seinen Wirkungen reflektiert werden.


Integrative Bewegungstherapie

Spezifische Therapieziele der integrativen Bewegungstherapie umfassen u.a. die Förderung der Körper- und Selbstwahrnehmung, eine Verbesserung des Vertrauens in den Körper und in das Selbst („Selbstbestätigung“) durch Zunahme der Leistungsfähigkeit, die Zunahme der Fähigkeit, sich in Gruppen einzubringen und soziale Kontakte zu knüpfen sowie das Einüben von Methoden des kontrollierten Affektabbaus. Im Gruppensetting kann dies gemeinsam mit den anderen Patienten betrachtet und in seinen Wirkungen reflektiert werden.


Musiktherapie

Die Musiktherapie ist ein tiefenpsychologisch fundiertes komplementäres Therapieverfahren, das mit den Elementen Improvisation, Sprechen und Anhören von Musikaufzeichnung arbeitet. In der Improvisation, dem gemeinsamen Werk von Patient und Therapeut, können vor allem im nonverbalen Medium der Musik Affekte einen Ausdruck finden und in besonderer Weise Beziehung stiften. In der Musiktherapie können die Patienten spielerisch probeweise an der Aufgabe arbeiten, „die eigene Melodie herausfinden und zu spielen“, und somit die Aufgabe ihrer persönlichen Entwicklung nonverbal beschreiben. Im Unterschied zur Gestaltungstherapie können die Patienten sich den Produktionen, die andere vorbringen, nicht entziehen, sie können nicht weghören. So müssen sie sich im höheren Maße mit eigenen und anderen Äußerungen auseinandersetzen.

Tanztherapie

Die Tanz- und Ausdruckstherapie fördert die Integration der psychischen, physischen und kognitiven Prozesse der Person. Im speziellen wären folgende Ziele zu nennen: Förderung der Körperwahrnehmung, Entwicklung eines realistischen Körperbildes als Grundlage eines adäquaten Selbstbewusstseins, Erweiterung des Bewegungsrepertoirs nach entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten, Förderung des authentischen und selbstbestimmten Ausdrucks durch Integration des Unbewussten, Bearbeitung von intrapsychischen Konflikten struktureller Defizite und emotionalen Erlebnisinhalten, Erwerb neuer Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung, in der individuelle Bedürfnisse mit sozialer Kompetenz geübt und verwirklicht werden können.

Qi Gong

Qigong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform. Ebenso werden Kampfkunst-Übungen darunter verstanden. Zur gängigen Praxis gehören dabei:

• Atemübungen

• Körperübungen

• Bewegungsübungen

• Konzentrationsübungen

• Meditationsübungen

Die Übungen dienen der Harmonisierung und Regulierung des sogenannten Qi-Flusses im Körper. Dabei existieren eine Vielzahl an verschiedensten Übungen. Auch wenn die Übungen jede für sich sehr unterschiedlich wirken, folgen sie alle den gleichen Prinzipien.

Jede einzelne Qigong-Übung steht in Bezug zu bestimmten Meridianen (Energieleitbahnen) im menschlichen Körper und wirkt auf den Energiefluss. Damit wird eine Harmonisierung des Qi angestrebt. Qi (sprich: Chi) wird in der westlichen Welt frei mit "Lebensenergie" übersetzt.


Tai Chi (Taijiquan)

Tai Chi ist eine chinesische innere Kampfkunst. Tai Chi wird heute in erster Linie zur Erhaltung der Gesundheit und Steigerung des Wohlbefindens angewendet. Dabei ist Tai Chi ein wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wie auch die Akupunktur.

Zahlreiche Krankheitsbilder können durch Tai Chi positiv beeinflusst werden, wie z. B.:

• Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich

• Rückenschmerzen

• Stress

• Kopfschmerzen oder Migräne

• Tinnitus

• Schlafstörungen

• und viele mehr.

Ebenso kann Tai Chi positiv auf das Gleichgewicht, Verdauung oder Nervensystem wirken.


Sport- und Bewegungstherapie, Wandern

Die Sport-/Bewegungstherapie möchte als allgemein roborierende/stärkende Maßnahme eine körperliche Aktivierung und Erholung sowie eine vegetativ-/funktionelle Regulierung und Modulierung der Lebensweise erreichen und unterstützt somit die psychotherapeutische Arbeit, wobei die Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und der Körpertonusregulierung weitere Ziele der Sport-/Bewegungstherapie sind.


„Entspannende“ Komplementärtherapie

Atemtherapie, Autogenes Training, Imagination und Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Dabei sollen die Patienten zum einem auf der Handlungsebene angesprochen werden, zum anderen soll die Fähigkeit eingeübt werden, auf der Erlebnisebene den eigenen Körper differenziert wahrzunehmen und somit stabilisierend auf die Stärkung des Selbstgrenzen zu wirken.


Medizinische Therapie


Jedem Patienten wird ein medizinischer Betreuer bzw. Arzt zugeordnet. Dieser Arzt übernimmt die medikamentöse Therapie mit Internika. Wenn der Einzeltherapeut gleichzeitig Arzt ist, wird er in der Regel auch die medizinische Betreuung übernehmen. In besonderen Fällen können diese Funktionen personell getrennt werden. Wird die Einzeltherapie durch einen Psychologen durchgeführt, ist jedoch eine enge Zusammenarbeit mit dem Arzt notwendig.
Bei schwierigen somatomedizinischen Problemen können externe Konsile angefordert werden.
Die bei besonderer Fallschwere erforderliche Therapie mit Psychopharmaka wird unter Beachtung einer zeitgemäßen evidenzbasierten und leitliniengestützten medikamentösen Behandlung fachärztlich geleitet und erfolgt nach dem Grundsatz „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“.
Wird die Einzelpsychotherapie durch einen Psychologen durchgeführt, erfolgt auch hier eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen Facharzt und Psychotherapeuten.

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