Klinik Wersbach - Klinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie mit Fachabteilungen für Psychosomatische Dermatologie, Allergologie und Traditionelle Chinesische Medizin
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Schizophrene Psychosen

Was ist eine Psychose?

Schizophrene PsychoseEine Psychose bezeichnet einen Zustand, in dem die Betroffenen den Bezug zur Realität verloren haben. Meist leiden sie an Wahnvorstellungen oder Halluzinationen und zeigen keine Krankheitseinsicht. Die Symptome treten meist in akuten Episoden einer Schizophrenie auf, seltener auch bei schweren Depressionen oder infolge organischer Erkrankungen wie Demenz oder Tumoren. Auch Operationen, der Konsum bestimmter Drogen wie Cannabis oder LSD oder sehr massive Stresssituationen können Psychosen auslösen.

Was ist Schizophrenie?

Schizophrene haben diffuse Ängste und fühlen sich bedroht: Innere und äußere Realität lassen sich nicht mehr unterscheiden, die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen.

Vorboten der ersten psychotischen Phase sind Symptome, die einer Depression recht ähnlich sehen und über Jahre andauern können: Energie und Selbstvertrauen sinken, Ängste und Unruhe steigen. Auch Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie sozialer Rückzug sind Warnsignale. Das Erleben und Verhalten "verarmt" in allen Belangen. Eine solche Prodromalphase geht der akuten Krise in drei Viertel aller Fälle voraus.

Für die Psychose selbst sind Wahn und Halluzinationen typisch: zum Beispiel der Glaube, verfolgt zu werden, auf ungewöhnlichen Wegen Botschaften zu empfangen und Stimmen zu hören, die das eigene Verhalten kommentieren, Befehle geben oder miteinander streiten. In den meisten Fällen fehlt die Einsicht, dass die eigene Wahrnehmung nicht der Realität entspricht.

Der so genannte desorganisierte Subtyp spricht wirr und umständlich, erfindet neue Wörter, zeigt unpassende Gefühle und verhält sich absonderlich: zum Beispiel spricht er in der Öffentlichkeit mit sich selbst oder wühlt im Müll. Auch an der Körperhygiene kann es mangeln.

Bei der heute selten gewordenen Katatonie erleidet der Patient motorische Störungen: Er verharrt stumm in einer stereotypen Haltung, schneidet unwillkürlich Grimassen oder wiederholt stereotype Bewegungen.

Die Therapie der schizpophrenen Psychosen werden individuell aus Psychotherapie, Komplementärtherapien und medizinischer Therapie zusammengestellt.

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